January 2012
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viele jahre tanzen wir schon
und formen aus den meeren
den einen
strom
wir färben ihn, brandrot!
als ich dich
gefunden habe, da trugst du
meine sehnsucht blass
auf den wangen.
zwischen seerosen wehrten wir uns
gegen das erfrieren
und lachten uns
nachthimmelgroß in den mund.
im schaum zerrann
unser duft, hinein in den sand.
ein ende kennen wir nicht
geduldig warteten die flocken lange
auf vertrautem fuß.
jetzt tanzen sie wieder
an sternen vorbei,
und ich knie
unter der weißen glut.
knie tränenlos
vom brennenden schnee -
ich verschmelz ihn nicht.