wir schwindelerregen uns auf
dächern und lassen licht
durch unsere feinstofflichen leiber
regnen, als der morgen
wieder frische luft
hat und seinen kummer
in die alten kastanienbäume wirft.
er kümmert sich nicht
um die köpfe derer, die unten stehen
so tief wie im winter der schnee.
unsere knie bücken sich
nach teilblütenständen, wir kauen auf
blättern, spucken mit restgrün
im mund auf unten, wo sich
die füße ins weiße weben;
als gäbs nur einen weg
in den morgen. wir sehen sie kleiner
als staubpunkte in der luft.


